Das Morden in Hadamar begann im Januar 1941

Heute vor 60 Jahren wurde erstmals in einer breiten Öffentlichkeit über das Schicksal der Menschen berichtet, die als „lebensunwertes Leben“ in die Tötungsanstalten der Nationalsozialisten verbracht wurden. Behinderte, psychisch Kranke, auffällige Personen, „Mischlinge“, alle, die nicht dem Rassedenken der Nazis entsprachen, wurden in diesen Anstalten ermordet. Die Nazis verschleierten ihre Menschenverachtung durch den Begriff Euthanasie.

Für unsere Region war die Tötungsanstalt in Hadamar bei Limburg. Hadamar ist somit zum Todesort für Oberurseler geworden. Namentlich sind uns 14 Opfer bekannt, an die wir mit unserem Denkmal auch erinnern wollen. In unserer Liste der Opfer sind die Familiennamen der in Hadamar Getöteten zumeist anonymisiert dargestellt.

Gedenktag in der Presse

  • Die Gaskammer, die als Dusche getarnt war

    dpa/hk: in Die Welt, 30.12.2013

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    In Hadamar wurden in den letzten vier Jahren der NS-Herrschaft fast 15.000 Menschen ermordet. Auf dem Gelände der damaligen Tötungsanstalt wird seit Jahrzehnten dieser Verbrechen gedacht. … weiterlesen

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