Erinnerungsbuch wird in der Hospitalkirche vorgestellt

Buchtitel

Einladung

Pressemitteilung

 „Haltet mich in gutem Gedenken“ –

Vorstellung des Erinnerungsbuches in der Oberurseler Hospitalkirche

Am Mittwoch, dem 18. November, wird das neu erschienene Buch „Haltet mich in gutem Gedenken – Erinnerung an Oberurseler Opfer des Nationalsozialismus“ der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die beiden Autoren, Angelika Rieber und Eberhard Laeuen, werden Biographien vortragen. Musikalisch umrahmt wird die Buchvorstellung von dem Chor Entrüstet Euch. Zu der Lesung laden ein die Initiative Opferdenkmal in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Stadt Oberursel. Die Veranstaltung findet in der Hospitalkirche in Oberursel statt und beginnt um 19 Uhr.

Wer waren die Oberurseler, die Opfer von Rassismus und Intoleranz wurden? Was hat sie mit dieser Stadt verbunden? Was haben sie erlebt und erlitten? Welche Wege und Auswege haben sie gesucht, um der Verfolgung zu entgehen?

„Haltet mich in gutem Gedenken“ schrieb Bertha Röder ihren Kindern im letzten Brief vor ihrer Deportation nach Auschwitz. Das Gedenkbuch erinnert an Menschen wie sie, die einmal in Oberursel gelebt haben und in der Zeit des Nationalsozialismus deportiert und ermordet oder in den Tod getrieben wurden. Im Mittelpunkt dieses Buches stehen ihre Biographien. Die beiden Autoren haben bei ihrer jahrelangen Forschung eine Vielzahl unterschiedlichster Quellen erschlossen und ausgewertet. Eberhard Laeuen recherchiert die Schicksale von Opfern der NS-Euthanasie, während sich die Forschung von Angelika Rieber mit den Opfern jüdischer Herkunft beschäftigt. Noch am Anfang steht die Aufarbeitung und Auseinandersetzung mit den Schicksalen politischer Gegner.

Eng verbunden ist das vorliegende Buch mit dem Opferdenkmal am Hospitalplatz in Oberursel. Aus Anlass der Fertigstellung dieses Denkmals haben die beiden Autoren, Gründungsmitglieder der Initiative Opferdenkmal, die Schicksale der Opfer zusammengestellt und beschrieben und möchten damit die Opfer „in gutem Gedenken halten“.

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