Beton-Bus erinnert in Frankfurt an „Euthanasie“-Opfer

Feierstunde in Frankfurt auf dem Rathenaupatz, Samstag den 19.August 2017

Zum Gedenken an die Opfer der „Euthanasie“-Verbrechen im Nationalsozialismus

Die Wanderausstellung „Denkmal der grauen Busse“ Erinnern – Wachsam sein – Verantwortung für alle übernehmen.

Der „Graue Bus“ steht vom 19.08.2017 bis Ende Mai 2018 auf dem Rathenauplatz in Frankfurt. Anschließend geht er nach Hadamar.

Adolf Hitler hatte im September 1939 die „Euthanasie“-Aktion kurz T4, befohlen. Euthanasie kommt aus dem Griechischen und bedeutet „guter Tod“. Die Nationalsozialisten wollten alle „Ballastexistenzen“ oder „Unnütze Esser“, wie sie es nannten, vernichten. Etwa 70 000 psychisch kranke und geistig behinderte Menschen wurden mit grauen Bussen in sechs Tötungsanstalten im Reichsgebiet transportiert, ermordet und in Krematorien verbrannt. In Hadamar fanden vom 13. Januar bis zum 24. August 1941 bei Geheimaktionen 10122 Kranke einen grausamen Tod.

Aus Oberursel wurden mindestens (Stand: 01.09.2015) 21 Menschen in Hadamar ermordet.

Die „Initiative Opferdenkmal“ aus Oberursel, widmete in einer feierlichen Stunde, (01.07.2015) beim Aufstellen der letzten Figur des Denkmals allen Oberurseler Opfern der Euthanasie, die letzte Figur die dem Denkmal hinzugefügt wurde. Bei dieser Feierstunde spielte ebenfalls die Trommelgruppe des Alfred Delp Hauses. Trommelgruppe bestehend zum Teil mit behinderten Menschen trug dazu bei, dass die Feier sehr berührend und Emotional war.

Bei der Feierstunde in Frankfurt, setzte die Oberurseler Trommelgruppe ebenso berührende Akzente.

Fotos

Weiterführender Link:
http://www.hessenschau.de/kultur/erinnerung-an-euthanasie-opfer-in-frankfurt,denkmal-die-grauen-busse-100.html

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