Ursula Flacke – „Immer wenn der Westwind weht…“

Inhalt

Flyer "Immer wenn der Westwind weht…" Vorderseite
Flyer "Immer wenn der Westwind weht…" Rückseite

Einladung

Veranstaltung zum Gedenken an die Novemberpogrome 1933
am 9. November 2026 um 19 Uhr
im Kulturcafé Windrose, Strackgasse 6, Oberursel

Liebe Freundinnen, liebe Freunde, liebe Unterstützende,

die letzte Figur, die wir dem Denkmal für die Oberurseler Opfer des Nationalsozialismus hinzugefügt haben, haben wir den Menschen gewidmet, die das Naziregime, als unwertes Leben diffamierte, als unnötige Esser oder Ballastexistenzen, systematisch ermorden ließ. Kriegsversehrte aus dem 1. Weltkrieg, alte pflegebedürftige Menschen oder sozial Schwache wurden ebenso ohne Gnade umgebracht. Die Oberurseler Opfer wurden fast alle in Hadamar ermordet.

Bei der Einweihungsfeier für die letzte Figur hat die Trommelgruppe des Alfred-Delp-Hauses die Feier mit ihrer Musik begleitet.  Mitzuerleben, wie begeistert, wie engagiert und mit wieviel Freude diese Menschen ihre Musik dargeboten haben, war sehr berührend. Vielen Anwesenden beschlich sicher der Gedanke, „Ihr hättet damals vermutlich nicht überlebt!“

Wir haben als Referentin Ursula Flacke gewonnen, die gerade an ihrem Buch „Immer, wenn der Westwind weht…“ schreibt. Sie wird über die Euthanasie-Morde in Hadamar mit besonderem Bezug auf Oberursel und Umgebung berichten.

Mit herzlichen Grüßen

Annette Andernacht

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