A. Rieber veröffentlicht Artikel über das Schicksal Oberurseler Christen jüdischer Herkunft

Die Oberurseler Heimatforscherin und Mitglied der Initiative Opferdenkmal Angelika Rieber hat das Schicksal der Christen jüdischer Herkunft in Oberursel erforscht. Einen ausführlichen Beitrag hierzu hat sie im Jahrbuch des Hochtaunuskreises 2011 veröffentlicht.

Nach ihren Erkenntnissen gehörten Anfang des letzten Jahrhunderts mindestens 15 Familien jüdischer Herkunft der evangelischen Christusgemeinde in Oberursel an. Gemäß der nationalsozialistischen Rassenlehre galten sie wegen ihrer Abstammung als Juden und wurden entsprechend verfolgt. Und einige wie Theodor Creizenach, Bertha Röder, Meta Schnitzlein und Zeline Rohrbach wurden umgebracht oder in den Freitod getrieben, andere waren gezwungen auszuwandern.

Bereits im Januar letzten Jahres fand ein beeindruckender Gedenkgottesdienst für die Opfer in der Christuskirche Oberursel statt, der von jungen Gemeindemitgliedern gestaltet worden war.

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